Seit 1991 lebte ich in Familien der verschiedenen afrikanischen Bevölkerungsgruppen und Gesellschaftsschichten. Durch meinen guten Kontakt zur Bevölkerung, arm bis reich, lernte ich viel über die aktuellen Lebensumstände, aber auch über die Traditionen in West Afrika.
Ich sah die Verbindungen zur "westlichen" Welt und die für viele Familien folgenschwere Sehnsucht und die damit verbundenen Anstrengungen, zumindest einige ihrer Angehörigen in die "gelobten" Länder in Europa zu schicken.
In Europa besuchte ich die hier eingereisten Afrikaner und war entsetzt über die "selbst gewählten" unmenschlichen Umstände und den damit verbundenen psychischen Qualen, mit denen viele von ihnen hier leben. Kannte ich doch ihre Familien und ihre Ansprüche in Afrika, die Erwartungen und Hoffnungen an das Leben in Europa.
Meine berufliche Verbindung zu den künstlerischen Therapieformen und meine Tätigkeit in West Afrika würde ich gerne verbinden.Für die z. B. durch Kriege schwersttraumatisierten Menschen in West Afrika bieten diese Therapien eine wirksame Form zur Linderung ihrer Leiden. Mit "einfachsten" Mitteln könnten sie vielleicht sogar den Teufelskreis der Gewalt durchbrechen. Beispiel: Kindersoldaten werden im Laufe der Zeit zu Familienvorständen. Wer nur den Krieg erlernt und nicht "verarbeitet" hat, kann auch nur dieses Wissen an seine Kinder weitergeben.
Meine Dokumentation zur Situation mit vielen Lösungsansätzen ist leider zu umfangreich für diese Seite. Auf Anforderung "mail" ich Sie Ihnen gerne zu. Sie finden mich auch bei XING.
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